Der September verteilte sich auf Paris, Lille und Montreuil. Sechs Shootings, sechs Welten: von Fetisch-Codes bis zu Momenten der Innenschau. Ein Anlass, auf jedes einzelne zurückzublicken.
Pierre
Anfang September, in seiner Pariser Wohnung mitten im Umbau, wechselt Pierre zwischen Outfits im Glitter- und Disco-Look, vom Jockstrap bis zum Paillettenslip. Als erfahrenes Modell findet er seine Posen mühelos und spielt mit Glanz und Licht.
MF.
Ebenfalls in Paris zeigt sich eine sportliche Silhouette mit definierten Muskeln in Unterwäsche, unter Lichtern, die die Haut zum Leuchten bringen. Zwischen selbstbewussten Posen und ausweichenden Blicken lässt MF. eine zugleich selbstsichere und zurückhaltende Persönlichkeit erkennen.
Angel Dust
Angel Dust zeigt seine Fetisch- und Puppy-Welt, zwischen gespielter Unterwerfung und offen gezeigtem Stolz. Harness, Marke mit seinem Namen, Maske: lauter Elemente einer Identität, die er ohne Umschweife trägt.
Benoît
Mal unter einer fast beunruhigenden Fetischmaske verborgen, mal muskulöser Daddy mit rasiertem Schädel: Benoît pflegt die Ambivalenz. Seine Kalligrafie-Tattoos zwischen heidnischer Ikonografie und sakraler Aura verleihen der Serie eine verstörend mystische Dimension.
Hugo (aus Lille)
Weiter nach Lille, in Hugos Maisonette-Wohnung. Piercings, Ringe und Fine-Line-Tattoos unterstreichen einen Körper, der nie gewöhnlich sein will. Zwischen selbstbewussten Posen und ausweichendem Blick zeigt sich Hugo nackt und hält doch einen Teil von sich außerhalb des Bildes.
Nick
Zum Schluss, in Montreuil, in der Stille einer Wohnung, wird Nicks Einsamkeit zum Vorzimmer eines erträumten Anderswo. Die Serie gleitet von der Innenschau ins Traumhafte, wenn sich die einsamen Nächte in Farben aus dem Unbewussten tauchen.




